Name: Daniela Steidl
Telefonnummer: 0699/13451766
E-Mail: daniela.steidl@haid-werbetechnik.com
Lichthaus Haid GesmbH – HAID Werbetechnik
| Unternehmen | Lichthaus Haid GesmbH – HAID Werbetechnik |
| Bundesland | Tirol |
| Branche | Erbringung von wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen |
| Anzahl Mitarbeitende | 36 |
| BGF seit | 2019 |
| BGF-Gütesiegel seit | 2023 |
| Unsere BGF-Aktivitäten in einem Satz | Wir gestalten Gesundheit als festen Bestandteil unserer Unternehmenskultur – partizipativ, flexibel und nah an den realen Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeitenden |
In unserem Unternehmen wird Betriebliche Gesundheitsförderung großgeschrieben, weil …
… Gesundheit für uns eine zentrale Voraussetzung für langfristige Arbeitsfähigkeit, Motivation und Zusammenhalt ist. Als mittelständischer Familienbetrieb mit gewachsenen Strukturen sehen wir es als unsere Verantwortung, auf die individuellen Lebensrealitäten unserer Mitarbeitenden einzugehen. BGF verstehen wir nicht als Zusatzangebot, sondern als integralen Bestandteil unserer Organisationsentwicklung. Durch offene Kommunikation, persönliche Gespräche und flexible Lösungen schaffen wir ein Arbeitsumfeld, das sowohl physische als auch psychische Gesundheit stärkt. Besonders wichtig ist uns dabei eine Kultur der Wertschätzung, des gegenseitigen Respekts und der Transparenz.
Diese Maßnahmen im Rahmen des BGF-Projekts haben wir umgesetzt:
Zielgruppenorientierung und individuelle Berücksichtigung
Alle Mitarbeitenden gelten grundsätzlich als Zielgruppe der BGF. Gleichzeitig wird bewusst auf unterschiedliche Lebensrealitäten eingegangen. Eltern, Alleinerziehende, Mitarbeitende mit Pflegeverantwortung, nicht-deutscher Muttersprache oder besonderen gesundheitlichen Herausforderungen werden gezielt unterstützt. Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Lösungen, unbürokratische Freistellungen sowie persönliche Gespräche ermöglichen individuelle Lösungen. Diese gelebte Flexibilität ist ein zentrales Element der Gesundheitskultur.
Kommunikation als Schlüssel zur Wirksamkeit
BGF-Aktivitäten werden über verschiedene Kanäle transparent kommuniziert: Informationsveranstaltungen, Teambesprechungen, Aushänge, Newsletter sowie persönliche Gespräche. Quartalsweise finden strukturierte Informationsformate statt, ergänzt durch kurzfristige Mitarbeiterzusammenkünfte. Besonders wichtig ist der direkte Austausch – Mitarbeitende können sich jederzeit mit Anliegen, Ideen oder Belastungen an die Geschäftsführung oder die BGF-Verantwortliche wenden.
Fundierte Bedarfserhebung und Ableitung von Handlungsfeldern
Die Grundlage der Maßnahmen bildet eine systematische Bedarfserhebung. Eine anonyme SOFEBA+-Befragung mit hoher Rücklaufquote, Workshops mit Mitarbeitenden und Führungskräften sowie externe Beratungen machten zentrale Handlungsfelder sichtbar. Dazu zählen vor allem klare Arbeitsabläufe und Informationsflüsse, ergonomische Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitszeiten sowie die Berücksichtigung individueller Lebensumstände. Diese Ergebnisse fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der BGF ein.
Konkrete Maßnahmen auf der Verhältnisebene
Auf organisatorischer Ebene wurden zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen umgesetzt:
- Einführung eines strukturierten Onboardings mit individuellen Einarbeitungsplänen und festen Ansprechpersonen
- Verschriftlichung und laufende Weiterentwicklung betrieblicher Prozesse als zentrales Nachschlagewerk
- Einführung eines digitalen Projektmanagement-Tools und einer zentralen Wissensablage
- Erstellung neuer Stellenprofile und eines klaren Organigramms
- Ergonomische Optimierungen wie höhenverstellbare Tische, neue Bürostühle, ergonomische Arbeitsmittel, verbesserte Beleuchtung sowie Hebehilfen und Ordnungssysteme in der Vormontage
- Neue Gleitzeitvereinbarungen, transparente Zeiterfassung, erweiterte Pausenregelungen und zusätzliche freie Fenstertage
- Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsumfelds wie Heizungssanierung, Parkplatzsharing und standortbezogene Vernetzungsprojekte
Maßnahmen auf der Verhaltensebene
Zur Förderung des individuellen Gesundheitsverhaltens werden verschiedene Angebote gesetzt:
- JobRad-Leasing zur Förderung gesunder und nachhaltiger Mobilität
- Angebote zu Rückenfit im Büro mit kurzen, praxisnahen Übungsprogrammen
- Gemeinsame Bewegungsangebote wie „Bewegung im Park“ oder Walkingrunden
- Ernährungsangebote wie Obstkörbe, Teebar, gemeinsame Jause
- Sicherheitsunterweisungen zur Vermeidung gesundheitsgefährdenden Verhaltens
- Supervision für Mitarbeitende bei Bedarf zur Bearbeitung von Konflikten und Belastungen
Besonders gefallen hat uns ….
… die hohe Offenheit und Beteiligung unserer Mitarbeitenden im BGF-Prozess. In Workshops, Themenzirkeln und persönlichen Gesprächen wurden Bedürfnisse klar formuliert und gemeinsam Lösungen entwickelt. Auch wenn nicht alle Maßnahmen gleich gut angenommen wurden, war der ehrliche Austausch über Erwartungen, Grenzen und Eigenverantwortung sehr wertvoll. Die positiven Rückmeldungen zu verbesserten Abläufen, mehr Transparenz und individueller Unterstützung bestätigen uns in unserem Weg.
Unser Team profitiert von unserem BGF-Projekt, weil …
- die Betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen fest in Strukturen, Prozessen und der täglichen Zusammenarbeit verankert ist. Sie wird nicht als einzelnes Projekt verstanden, sondern als kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der sich an den realen Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeitenden orientiert.
- Arbeitsbedingungen spürbar verbessert und Belastungen reduziert wurden. Klare Strukturen, ergonomische Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeiten schaffen Sicherheit und Entlastung. Gleichzeitig fördert die offene Kommunikationskultur das Vertrauen und den Zusammenhalt im Team. Individuelle Lebensumstände werden berücksichtigt, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtert und die Zufriedenheit steigert.
Das haben wir noch vor in der BGF …
In der BGF möchten wir künftig verstärkt die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden für ihre Gesundheit fördern. Geplant sind neue partizipative Formate, eine erneute Mitarbeiterbefragung ab 2026 sowie gezielte Sensibilisierungsmaßnahmen zu Bewegung und mentaler Gesundheit. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf praxisnahen, niederschwelligen Bewegungseinheiten liegen, die sich direkt im Arbeitsumfeld umsetzen lassen – ohne Sportkleidung, ohne zusätzlichen Zeitaufwand und ohne körperliche Anstrengung. Im Fokus stehen kurze, einfache Bewegungs- und Entlastungsübungen, die sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
Während der Kaffee aus dem Automaten rinnt oder das Wasser für den Tee gekocht wird, möchten wir durch visuelle Impulse und leicht verständliche Bilder Möglichkeiten aufzeigen, wie Mitarbeitende ihre Augen entlasten, Verspannungen lösen oder kleine Dehnübungen durchführen können. Bewegung soll so als selbstverständlicher Bestandteil des Arbeitsalltags erlebbar werden – niedrigschwellig, alltagstauglich und ohne Leistungsdruck. Bestehende Strukturen wie Themenzirkel, Steuerungsgruppe und persönliche Austauschformate werden weitergeführt und gezielt genutzt, um diese Ansätze gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzuentwickeln.