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April 2019: Humanomed Zentrum Althofen – Kur und Rehabilitation



Gemeinsam aktiv und gesund

Das Humanomed Zentrum Althofen wurde 1975 als Kurbad eröffnet und baut auf den natürlichen Heilvorkommen Heilmoor und Heilschlamm auf. Als erste private Einrichtung war das Haus seit Beginn Vertragspartner der österreichischen Sozialversicherungen.

Im Laufe der Jahre wurde das Humanomed Zentrum Althofen ständig erweitert und ausgebaut und vereint heute unter einem Dach die Orthopädische Rehabilitation, Herz-Kreislauf Rehabilitation, Stoffwechsel Rehabilitation, Onkologische Rehabilitation, Lungen Rehabilitation sowie die Kur & Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA). Neun Dialyseplätze stehen für Dialysepatienten, die eine Kur- oder Rehabilitation absolvieren bzw. für ambulante Patient/innen aus der Region Althofen zur Verfügung. Heute verfügt das Humanomed Zentrum Althofen über 650 Betten in Ein- und Zweibettzimmern. Den Patient/innen wird ein umfassendes Leistungsspektrum an Therapien wie Physikalische Therapie, Medizinische Trainingstherapie, Unterwasserheilgymnastik, Ergometertraining, Ergotherapie sowie Moorbad und Schlammpackung geboten. Zusätzlich stehen sowohl ein Hallenbad mit Sauna als auch die Altis Fitness Arena zur Verfügung.

Pro Jahr werden rund 11.000 Patient/innen von 500 Mitarbeiter/innen versorgt. Damit ist das Haus nicht nur einer der größten Arbeitgeber, sondern auch ein wichtiger Leitbetrieb in der Region.


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Warum BGF?

Gesundheit ist ein wichtiges Gut, mit dem die Mitarbeiter/innen durch ihre Tätigkeit am Patienten/an der Patientin täglich konfrontiert sind. Die alternde Gesellschaft, wachsende Patientenzahlen und Patient/innen mit besonderen Bedürfnissen stellen die Mitarbeiter/innen vor zunehmende Herausforderungen. Zeitdruck, psychische und physische Belastungen etc. gehen auf Kosten der eigenen Ressourcen. Daher sollen mit dem Projekt die optimalen Rahmenbedingungen für eine gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung und ein gesundheitsförderliches Verhalten geschaffen werden.


Wer ist dabei?

Für die Entwicklung und Umsetzung der GAG-Maßnahmen ist das Projektteam, das sich aus Mitarbeiter/innen unterschiedlicher Abteilungen zusammensetzt, verantwortlich. Es unterstützt die Projektleitung und kommuniziert mit den Mitarbeiter/innen. Die Projektleitung plant, koordiniert und organisiert das Projekt in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe. Die Endverantwortung trägt die Steuerungsgruppe, die aus Geschäftsführung, kollegialer Führung, Betriebsrat, Arbeitsmediziner, Sicherheitsfachkraft, externer Beratung und Projektleitung besteht. Unsere internen Gesundheitszirkelmoderator/innen tragen einen wichtigen Beitrag in der Erhebung der Stärken und Schwächen und fungieren als Multiplikator/innen für die Mitarbeiter/innen.''

In einem Titelworkshop entwickelte das Projektteam den Namen für das Projekt: „Gemeinsam aktiv und gesund (GAG)“. Die Graphikabteilung kreierte daraufhin ein Logo, das nun in der Kommunikation als Erkennungsmerkmal gilt.


Was wird umgesetzt?

Die Mitarbeiter/innen wurden mittels Mitarbeiterbefragung und Gesundheitszirkel von Beginn an in das Projekt eingebunden. Aus den Gesundheitszirkeln entstand ein Maßnahmenkatalog, aus dem Maßnahmen wie z. B. neue Dienstkleidung, Arbeitsplatzevaluierungen und -adaptierungen, Umstrukturierung des Empfangs, Umgestaltung diverser Therapiebereiche etc. umgesetzt wurden.

Parallel arbeitet das Projektteam GAG-Angebote mit monatlichen Schwerpunkten auf Bewegung, Ernährung und Entspannung aus. Dazu zählen u. a. Ernährungsworkshops, BIA-Messung, Leistungstest, Kraft-/Sensomotorisches Training, Gymnastikeinheiten, Entspannungskurse mit Aromaölen, Resilienzworkshops, Gesundheitscoaching für Führungskräfte, Beratung zum ergonomischen Arbeiten in der Reinigung.


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Auf die gesunde Kommunikation wird ein großer Wert gelegt. Auf Infoplakaten „Wussten Sie dass“ werden Tipps zu gesunden Verhalten präsentiert. Das GAG-Angebot wird den Mitarbeiter/innen via Lohnzettelbeilage und Plakate kommuniziert.

 

Wie geht es weiter?

Auch nach Ende der Projektlaufzeit wird weiterhin ein GAG-Angebot mit monatlichen Schwerpunkten erstellt. Zusätzlich werden langfristige Angebote geschaffen, wie z.B. Gymnastikkurse und vergünstigte Anwendungen (Massagen, BIA-Messung, Akupunktur, etc.). Die Betriebliche Gesundheitsförderung soll in das Unternehmen integriert werden. Die dafür notwendige Struktur wird mit der Steuerungsgruppe abgestimmt.