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KGKK: Wie Spitzenleistungen möglich werden!


Können durch Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Spitzenleistungen im Unternehmen erzielt werden? Spannende Ansätze rund um dieses Thema waren Teil des 23. Informationstages des Österreichischen Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung am 4. Oktober in Klagenfurt. 

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„Betriebliche Gesundheitsförderung – ein Beitrag zur Steigerung von Leistung und Motivation!?“ lautete das Motto der diesjährigen Veranstaltung und beleuchtete die persönliche Leistungsfähigkeit in Unternehmen unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung. Die Veranstaltung, organisiert unter der Schirmherrschaft der Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK), stieß auf reges Interesse. Rund 150 Gäste folgten der Einladung und nutzten die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

„Die physische wie auch psychische Gesundheit ist Grundvoraussetzung für eine hohe Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Je stärker die Arbeit als sinnstiftend wahrgenommen wird, desto höher ist die von innen herkommende Motivation“, bekräftigt KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

Spitzenleistungen im Kopf. 2001 fuhr Stefan Gatt als erster Mensch mit dem Snowboard vom Mount Everest – ohne zusätzlichen Sauerstoff. Seit über zwei Jahrzehnten begleitet er europaweit Führungskräfte in der Team-, Beziehungs- und Persönlichkeitsentwicklung. „Spitzenleistung im Job und Gesundheit schließen sich nicht aus – vielmehr ist Gesundheit die Grundlage für große Leistungen und daher langfristig gedacht immer wichtiger als die Leistung“, so Gatt in seinem Vortrag. Sein Tipp für Führungskräfte: „Wertschätzung der Leistung und der Personen und des halbvollen Glases!“


Gesundheit als Imagefaktor. Wie sich Gesundheit und Spitzenleistungen gegenseitig beeinflussen, das berichtete Motivforscherin Helene Karmasin. Einerseits können manche Spitzenleistungen erst auf Kosten der Gesundheit entstehen, andererseits kann Gesundheitsförderung sich befruchtend auf Spitzenleistungen auswirken und diese somit erst ermöglichen. „Ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen entsteht dann, wenn die entsprechende Reputation der Unternehmen stimmig ist, also wenn es gelingt, sich als Gesundheitscoach zu positionieren und ehrlich Anteil am Wohlbefinden der MitarbeiterInnen zu nehmen“, unterstrich Helene Karmasin.

„Das Bewusstsein für Gesundheit in unserer Gesellschaft steigt. Damit einher geht die zunehmende Bedeutung von Gesundheit in verschiedenen Lebensbereichen, so wie auch am Arbeitsplatz. Durch die Angebote der Kärntner GKK im Rahmen der BGF, erhalten Betriebe Impulse für gesundheitsförderliches, betriebliches Handeln“, so KGKK-Direktor Dkfm. Maximilian Miggitsch.