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Pilz Ges.m.b.h


Kurzportrait der Firma 

Pilz ist ein führendes, innovatives Unternehmen der Automatisierungstechnik.
Als Experte für die Sicherheit von Mensch, Maschine und Umwelt bietet Pilz weltweit kundenorientierte Lösungen für alle Industrien.
Dazu gehören innovative Produkte aus den Bereichen Sensorik, Steuerungstechnik und Antriebstechnik.
Unser Team bietet professionelle Dienstleistungen rund um die Maschinensicherheit.

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Wann wurde mit BGF begonnen und was waren die Gründe dafür? 

Projektstart war der 01.09.2015.

Durch den bevorstehenden Umzug in ein neues Büro kam der Wunsch auf, diese räumliche Veränderung auch für das Setzen neuer interner Impulse und Schwerpunkte zu nutzen.

Durch das stetige Wachsen der MitarbeiterInnenzahl wurde der Bedarf größer, den MitarbeiterInnen mehr Möglichkeiten der ganzheitlichen gegenseitigen Wahrnehmung zu geben bzw. Maßnahmen zu setzen, welche die Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Arbeitsplatzes und des allgemeinen Arbeitsklimas deutlich aufzeigen.

Die Aspekte der physischen Gesundheit sind den Beteiligten leichter zu vermitteln, aber auch der Wichtigkeit der psychisch-sozialen Gesundheit wird Rechnung getragen. Gesundes Führen und die Motivation der MitarbeiterInnen ist ein großes Anliegen der Geschäftsführung und spiegelt sich unter anderem in der Auszeichnung von Herrn Eichner zum „Leiwanden Chef“ wieder.

 

Die Kick-off Veranstaltung fand am 11.09.2015 im Rahmen des ersten Pilz Familienfestes statt. Eingeladen waren alle MitarbeiterInnen der Büros Wien und Linz und deren Familien. Um den gemeinschaftlichen Aspekt zu fördern, wurde das Fest nach einem „Wir für Uns“ Prinzip gestaltet. Die Abteilung „Sales“ übernahm im ersten Jahr die Ausrichtung des Festes.

 

Wer wurde in die Projektstrukturen bzw. in die Steuerungsgruppe eingebunden? 

Den Aspekt der Ganzheitlichkeit, Gemeinschaftlichkeit und Inklusion wollten & möchten wir weiterhin in den Vordergrund stellen. Alle MitarbeiterInnen sollen bei allen Aktivitäten nicht nur teilnehmen können, sondern auch in der Planung involviert sein.

In den bisherigen Phasen (Projektvorbereitung, Kickoff, Analyse sowie Information und Umsetzungsmaßnahmen) konnten sich die Geschäftsführung und die Steuerungsgruppe sehr stark am Projekt beteiligen. Im Geschäftsführer-Coaching hatte auch der Geschäftsführer die Möglichkeit seine Bedürfnisse anzusprechen. Beim MitarbeiterInnen Workshop waren weitere Führungskräfte anwesend. Der Zusammenführungs-Workshop bot die Möglichkeit das gegenseitige Verständnis zu fördern, auf die Wünsche der MitarbeiterInnen einzugehen und sie aus Sicht der Führungskraft zu kommentieren.

Das Projektteam bestand aus fünf Abteilungsleitern - den Bereichen Finanz, Auftragsabwicklung, Consulting, Lager und Außendienst.

 

Welche Instrumente wurden im Zuge der Ist-Analyse sowie in der abschließenden Evaluation eingesetzt? 

Wir haben uns für die BGF Vote-Befragung der WGKK entschieden. Das Ergebnis dieser Befragung war die Basis für den MitarbeiterInnen Workshop, wo mit Unterstützung unserer externen Beraterin ein Maßnahmenkatalog, welcher die Wünsche der MitarbeiterInnen widerspiegelte, erstellt wurde.

Dieser wurde dann im Zusammenführungs-Workshop der Geschäftsleitung präsentiert.

Am Projektende würde eine weitere BGF Vote-Befragung zur Evaluierung durchgeführt.

 

Wie wurde die Belegschaft eingebunden? Wie wurde sie über die BGF-Aktivitäten informiert? 

Die MitarbeiterInnen wurden und werden laufend per E-Mail oder mittels Poster über unsere Aktivitäten informiert. MitarbeiterInnen, welche nicht am Computer arbeiten, werden mündlich oder schriftlich über unsere Aktivitäten informiert.

Nach der BGF Vote-Befragung durch die WGKK wurde im darauffolgenden MitarbeiterInnen-Workshop, mit Unterstützung von unserer externen Beraterin, der Wunsch-Maßnahmenkatalog erstellt.

 Die ansteigende TeilnehmerInnenzahl bei unseren „gesunden“ Aktivitäten zeigt uns, dass die Weitergabe der Informationen gut funktioniert.

 

Welche Maßnahmen wurden umgesetzt? 

KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) Briefkasten

Treppenläufer Tag am Mittwoch

Der im Mitarbeiterworkshop erstellte Maßnahmenkatalog

MbM – Mitarbeiter bewegen Mitarbeiter

Seminare zum Thema psychische Gesundheit wie z.B. Mind Guard

Terrassengestaltung rund um unser Büro - hier können Beete „angemietet“ werden

Gesundheitsvorsorge im Büro

Teilnahme am Business Run

jährliches Fußballturnier

Familienfest unter dem Motto „wir für uns“

Impulsvorträge zu gesunder Ernährung und Entspannungsübungen

 

Welche Erfolge konnten erzielt werden? 

Die Bedeutung des Themas „Gesundheit“ ist bei den MitarbeiterInnen und Führungskräften deutlich gestiegen.

Der größte Erfolg für uns ist, dass die von uns gesetzten Angebote sehr gut ankommen. Das wird durch die durchwegs hohe TeilnehmerInnenzahl belegt. Wir sehen auch, dass die MitarbeiterInnen auch eigenverantwortlich auf ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit achten.

 

Wie soll gewährleistet werden, dass BGF eine nachhaltige und stetige Entwicklung ist? 

Im Bereich Gesundheitsbewusstsein werden weitere Maßnahmen (z.B. Mitarbeiter Zeit- und Stressmanagement, Firmenfitness Event) gesetzt. Hier ist es besonders, kontinuierlich Impulse zum Thema physische und psychosoziale Gesundheit zu setzen. 

Es ist uns ein großes Anliegen, schon etablierte Maßnahmen weiterzuführen, um ein Gefühl der Selbstverständlichkeit in diesem Bezug zu erreichen. Für die MitarbeiterInnen soll sich das Empfinden etablieren, dass bei der Firma Pilz bestimmte Veranstaltungen, Aktionen aber auch Mitgestaltungs-Tools (z.B. KVP) zum Arbeitsalltag gehören.

Jährlich wird ein Mitarbeiter-Workshop zur Ermittlung der Ressourcen und Belastungen stattfinden. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen sollen umgesetzt und integriert werden.

Die Projektleiterin wird auch nach Beendigung des BGF Projektes in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung „gesundheitsfördernde“ Aktionen initiieren.

 

Welche Stolpersteine gab es zu meistern? 

Das Projekt war wichtig, um die Verantwortlichen für das Thema zu sensibilisieren. Es hat sich gezeigt, dass BGF nur dann erfolgreich sein kann, wenn es von der Unternehmensleitung bzw. Personalleitung mitgetragen wird. Dadurch gelingt es auch, die Führungskräfte in die Verantwortung zu nehmen, sowohl auf ihre eigene Gesundheit und Arbeitsfähigkeit als auch die ihrer MitarbeiterInnen zu achten.

 

Was möchten Sie interessierten Unternehmen mit auf den Weg geben? 

BGF ist ein wesentlicher Faktor im beruflichen Alltag geworden. Sowohl die Geschäftsleitung, alle Führungskräfte und selbstverständlich alle Mitarbeiter sind dabei gefordert.  

Während des Projektverlaufs muss man die unterschiedlichsten Herausforderungen bewältigen -  aber es lohnt sich wirklich