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Universität für Bodenkultur Wien


Das Unternehmen 

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Die Universität für Bodenkultur Wien versteht sich als eine im Jahr 1872 gegründete Lehr- und Forschungsstätte für erneuerbare Ressourcen im Zusammenspiel mit Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften.

Unter der Leitung von Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Hubert Hasenauer bietet die Boku Wien mit sechs Standorten derzeit Raum für ca. 2500 MitarbeiterInnen und ca. 12.000 Studierende.


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Warum BGF?

Die BOKU ist eine ExpertInnenorganisation, in welcher die Humanressource das wichtigste Kapital darstellt. Um das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen am Arbeitsplatz zu steigern, den ganzheitlichen Gesundheitsbegriff zu erfassen und zu vermitteln wurde ein BGF-Projekt zusammen mit der BVA im Jahr 2012 gestartet. Der Ist-Zustand des Gesundheitsverhaltens und der Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen wurde mit Hilfe einer umfangreichen MitarbeiterInnenbefragung als auch anhand mehrfacher Gesundheitszirkel abgefragt, um daraus Maßnahmen abzuleiten und an der BOKU zu implementieren. Ein weiterer Beweggrund war gemeinsam mit dem BGF-Projekt die Evaluierung Psychischer Belastungen durchzuführen (als erste Universität Österreichs hat die BOKU in einem Gesamtprojekt Betriebliche Gesundheitsförderung und die nach ArbeitnehmerInnenschutzgesetz vorgeschriebene Evaluierung psychischer Belastungen miteinander verbunden).

Ziele des BGF-Projektes: Ressourcen und Bedürfnisse der MitarbeiterInnen zu erheben und zu analysieren, die MitarbeiterInnenbeteiligung zu fördern, eine Grundstruktur für BGF zu schaffen, die Betriebliche Gesundheitsförderung und die Evaluierung psychischer Belastungen standort- und beschäftigungsgruppenübergreifend langfristig im Arbeitsalltag zu integrieren. 

Wer ist dabei? 

Entscheidungen werden in regelmäßigen, gemeinsamen Steuerungsgruppentreffen (Vertreterinnen des allgemeinen und wissenschaftlichen Betriebsrates, Rektoratsmitglieder, Projektteam, Arbeitsmedizin, Stabstelle für Personen mit besonderen Bedürfnissen, Leitung Personalmanagement, Personalentwicklung, Sicherheitsvertrauensperson, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen), Rektoratssitzungen (themenbezogen, nach Anlassfall), Uniratssitzungen, diversen Jour Fixen auf ServiceleiterInnenebene (regelmäßig durch Vizerektor einberufen) getroffen. Ideen von diversen internen (z.B. Stabstellen, Servicestellen) und externen KooperationspartnerInnen (z.B. BGF Experten, BVA) werden mit dem Projektteam besprochen, weiterentwickelt und umgesetzt. Die Steuerungsgruppe, vertreten durch das Projektteam (Gesunde Boku) und das Rektorat trägt die Letztverantwortung.


Was wird umgesetzt? 

Im Zuge des BGF-Projektes wurde stets darauf geachtet den Gesundheitsbegriff ganzheitlich (Seele, Körper, Soziales) zu erfassen und bei der Maßnahmenausgestaltung auf Verhaltens- als auch der Verhältnisebene gleichermaßen anzusetzen. 

  • Essenssituation/Essensversorgung: Neue Mensa Türkenschanze, neue Cafeteria Türkenschanze (Cafe Mendl) mit erhöhtem Bioanteil, regional und mehr saisonalen Speisen, Menüplan der anderen Mensen der anderen Standorte wurde an die Wünsche der MitarbeiterInnen angepasst. Gesundheitsbrunches wurden abgehalten
  • Langes Arbeiten am Bildschirm; Pause/Erholung: Gesunde BOKU Folder mit Entspannungsübungen für die bewegte Pause, zahlreiche Bewegungsworkshops: zB Nordic Walking, Gesundheitsbruch zum Thema „Langes Arbeiten am Bildschirm“
  • Wertschätzung und Anerkennung: Seminar „MitarbeiterInnengespräche mit Schwerpunkt Wertschätzung und Anerkennung in der Gesprächsführung“
  • Achtsamkeit und Entspannung, Stressbewältigung auf Arbeitsebene (war auch der Grundstein für die Arbeitspsychologie): Zahlreiche Workshops und Vorträge im Bereich der Seelischen Gesundheit

 

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Wie geht es weiter? 

Seit 2018 besteht an der BOKU ein Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Die Verhaltens- und Verhältnisebene wird weiter verstärkt durch Angebotserweiterung und     -vertiefung. Grundlagen der Maßnahmen sind die drei Säulen des BGM (siehe Abb. 1)

Vermehrte Aufmerksamkeit soll darüber hinaus auch vulnerablen MitarbeiterInnengruppen zukommen: zB. durch Angebote zu Alternsgerechtem Arbeiten, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, etc…

Betriebliches Eingliederungsmanagement (Grundlage bietet das Gesetz zur Wiedereingliederungsteilzeit) soll forciert und Angebote und Schulungen für Führungskräfte umgesetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Bereich der Seelischen Gesundheit gelegt: Workshops im Bereich Stressmanagement, Burnout-Prävention (Anforderungen wechseln, werden mehr, Arbeitsbelastung steigt), Fokus auf psychische Belastung am Arbeitsplatz – Projekt „psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz“ - wird derzeit konzipiert.



BOKU BGM Haus